Kirfel & Ernesti GbR
Bestattungen und Vorsorge



       

     
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B E S T A T T U N G S A R T E N

In Deutschland gilt der „Friedhofszwang“. Das bedeutet, dass die sterblichen Überreste auf einem öffentlichen Friedhof bestattet werden müssen. Das gilt für alle Sargbestattungen.

Für Urnen gibt es Ausnahmen. Sie dürfen zum Beispiel in einem Wald unter einem Baum oder Stein beigesetzt werden (FriedWald, RuheForst, Gotteswald…) oder in bestimmten Arealen auf See.

Die Bestattungskultur in Deutschland ändert sich. Wurden früher hauptsächlich Erdbestattungen mit Sarg durchgeführt, steigt in den letzten Jahren die Zahl der Einäscherungen und anonymen Begräbnisse. Viele Menschen möchten ihre Angehörigen nicht mit jahrelanger Grabpflege belasten.

Doch inzwischen gibt es außer der anonymen Bestattung auch noch andere Beisetzungsformen, die keine Grabpflege benötigen. Etwa eine Urnenbeisetzung im Wald oder in einer Kirche (Namen Jesu Kirche in Bonn, Mausoleum von Carstanjen im Bonner Stadtteil Plittersdorf…)

Auch unsere umliegenden Friedhöfe bieten Ruhestätten ohne Grabpflege an, z.B. ein Urnenreihengrab mit eingelassener Platte, auf der der Name der Verstorbenen steht oder. die Beisetzung an einem Baum auf dem Friedhof oder in einer Urnenmauer…

Während es in vielen anderen Ländern (z.B. Schweiz, Niederlande, Belgien, Spanien…) erlaubt ist, die Totenasche in der Natur oder in einem Bach zu verstreuen oder die Urne mit nach Hause zu nehmen, ist das in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen nicht erlaubt. In Berlin, Brandenburg und NRW (auch in Rheinbach und Meckenheim) gibt es auf einigen Friedhöfen sogenannte Aschestreuwiesen.

Anders, als die Bezeichnung vermuten lässt, wird die Totenasche hier jedoch nicht oberirdisch ausgestreut, sondern ohne Urne in einem zuvor „ausgehobenen“ und anschließend wieder verschlossenen Grab beigesetzt (Anheben der Grasnarbe - Einstreuen der Totenasche - Verschließen mit der angehobenen Grasnarbe). Eine echte oberirdische Ausstreuung von Totenasche ist in Euskirchen möglich.